Konzentriert beim Training: Pistolenschützin Rita Müller in der Schießsportanlage in Ahlhorn  Bild: Peter Kratzmann
Konzentriert beim Training: Pistolenschützin Rita Müller in der Schießsportanlage in Ahlhorn Bild: Peter Kratzmann

Vordere Plätze immer wieder erfolgreich im Visier

 

Von Peter Kratzmann

 

 

AhlhornWildeshausen. Aktuell ist Rita Müller die Schützenkönigin von Ahlhorn. In ihrer Karriere als Sportschützin des Ahlhorner Schützenvereins ist das nur ein Titel von vielen. Alexander und Rita Müller haben sich dem sportlichen Schießen mit der Luftpistole und Sportpistole verschrieben – er als Trainer und Kampfrichter, sie als Pistolenschützin. Zusammen sind sie ein Erfolgsduo.

 

Viermal Gold, dreimal Silber brachte Rita Müller von den deutschen Meisterschaften in der Olympischen Schießanlage in München-Hochbrück mit nach Ahlhorn. Hier haben beide im Schützenverein ihre Mitgliedschaft eingetragen. Jeden Mittwoch wird hier trainiert.

 

Bei den deutschen Meisterschaften starten sie für SV Stoppelmarkt in Vechta. Ihr Zuhause befindet sich in Wildeshausen.

 

 

2004 wurde Rita Müller zum ersten Mal Deutsche Meisterin mit der Mannschaft. Dabei wurde sogar ein Landesrekord (1102 Ringe) erzielt. Zu einem Team zählen immer drei Mitglieder. 2005 folgte die Silber-Mannschaftsmedaille. Dann nach fünf Jahren (2010) mit 369 Ringen wieder die DM-Goldmedaille, 2011 DM-Silber, 2012 DM-Gold, 2013 DM-Gold und 2015 eine weitere Teilnahme an der DM mit einem 15. Platz.

 

 

2017 schaffte Rita Müller den Aufstiegswettkampf zur 2. Bundesliga in Hannover; im selben Jahr wurde sie Landesmeisterin mit der Mannschaft. 2017 nahm Rita Müller im Einzel an der DM teil und konnte mit 368 Ringen den 2. Platz erreichen.

 

Beim Nordland-Cup gegen Schweden nahm sie siebenmal teil. 2016 gewann sie in Bassum den Pokal. 2017 fand in Öckerö der letzte Cup statt.

 

Damit nicht genug: Als Sportpistolenschützin nahm Rita Müller an acht deutschen Meisterschaften zwischen 2009 und 2019 teil. 2013, 2014, 2018 und 2019 holte sie Gold bei den Landesmeisterschaften mit der Sportpistole.

 

 

Der Weg für die 62-Jährige zu diesen Schießleistungen begann erst im Alter von 40 Jahren. Schon 1984 traten beide in den Schützenverein Bühren ein. Sie schoss mit Luftgewehr und Kleinkaliber. Anfang 1990 bot Inge-Lore Behrens ein Training für das Pistolenschießen an. „Das hat mir Spaß gemacht“, erinnert sich Rita Müller.

 

 

2002 folgte der Wechsel nach Ahlhorn. Mit dem Team ging es auf Kreisebene weiter. Dann kamen die Landesmeisterschaften. Die Sportschützin schießt heute bei den Wettkämpfen für den SV Stoppelmarkt Vechta. Dort absolviert sie jede Woche einen zweiten Trainingsabend.

 

 

„Der Schießsport ist für die eigene körperliche Haltung und Disziplin sowie für die Stärkung und innerliche Ruhe ein idealer Ausgleichssport“, erklärt Trainer Alexander Müller. In Wildeshausen kennt man ihn als Sergeant der Wachkompanie und dort als Zugführer des zweiten Zuges. Aufwärm- und Dehnungsübungen für die richtige Körperhaltung und Übungen zum Abschalten und Erreichen der inneren Ruhe gehören dabei zum Training.

 

 

Im SV Ahlhorn gibt es insgesamt sieben Pistolenschützin. Die Leistungsgruppe trainiert jeden Mittwoch, 18 bis 20 Uhr. Interessenten sind willkommen.

 

veröffentlicht NWZ 28.02.2020 von Peter Kratzmann

 


So jubeln Sieger: das Schlussbild beim Freizeitschützen-Pokal des Schützenvereins Ahlhorn.

Bild: Peter Kratzmann

 

 

Ahlhorn Seit zwei Jahren befinden sich die Starterzahlen beim Wettbewerb des Schützenvereins Ahlhorn um den Freizeit-Pokal im Aufwind. Sogar 177 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zum 36. Wettbewerb dieser Art gemeldet. „Das hat es wohl so noch nie gegeben“, staunte auch Vorsitzender Christian Hubert bei der Preisverleihung im Schießstand. Als besonders erfreulich bezeichnete er die vielen jüngeren Pokalteilnehmer. „Das lässt auch ein Stück für die Zukunft hoffen.“

 

Bei den Damen waren elf Mannschaften angetreten. Wiederum die Nase vorn hatten die „Heimatverein Damen“. Sie gewannen den Freizeitschützenpokal mit 139 Ringen. 137 Ringen brachten „Die Aufseher“ auf den zweiten Rang und 135 reichten dem Team „Einfach anders“ zum dritten Platz.

 

50 Freizeitteams waren bei den Herren aktiv. Mit 142 Ringen konnte „V-Twin Friendship“ als beste Mannschaft abschneiden. Es folgten „Firma Rohloff“ (141), „Die Herren der Ringe“ (139/Streichergebnis 45); in dem Team schoss auch Vorsitzender Hubert mit) sowie die „Bullis“ (139/38).

 

Die Wanderplakette gewann der TSV Wachtel (Herren). Der Sonderpreispokal ging außerdem an die Mannschaft TSV Wachtel (Damen). Im Schinkenschießen konnte Viktor Krause als bester Gast den Sieg für sich verbuchen. Zweiter wurde Alexander Müller und dritter Michael Salewski.

 

Von vergangenem Montag an bis einschließlich Samstag sei der Ahlhorner Schießstand immer voll ausgebucht gewesen. „Eine tolle Entwicklung“, zeigte sich Christian Hubert begeistert.

 

veröffentlicht NWZ . Peter Kratzmann 03.02.2020


Freizeitschützenpokal 2020 ist beendet.

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